Sanierungsmaßnahmen an unserer St.-Nicolai-Kirche

Glockengießer bei der Arbeit (Foto: Ceglars)

Wir machen weiter große Fortschritte!

Damit unsere wunderschöne Kirche auch zukünftigen Generationen noch zur Verfügung steht, führen wir umfangreiche Baumaßnahmen durch. Die Fortschritte sind bereits gut sichtbar - nicht nur am Gerüst. Die Westwand ist bereits fertiggestellt und am Ostgiebel ist sogar schon das Gerüst abgebaut.

Jetzt ist auf der Südseite das Dach mittlerweile neu eingedeckt, die Arbeit auf der Nordseite schreitet jeden Tag weiter fort; einzig der Bereich um die Schall-Luken gestaltet sich kniffeliger, weil dort die Dachfläche noch nicht geschlossen werden kann.

Weshalb? Am 27. Juli wurden unsere Glocken aus dem Dachstuhl gehoben, denn sie bedürfen ebenfalls einer Sanierung. Die älteste Glocke benötigt eine neue Krone, die extra angefertigt werden muß. Alle Glocken bekommen ein neues, hölzernes Joch zur Aufhängung und werden auf magnetischen Antrieb umgestellt. Damit die Glocken nach der Sanierung in ca. acht Wochen mit einem feierlichen Gottesdienst wieder aufgehängt werden können, muß das Dach an dieser Stelle noch offen bleiben.

Parallel werden Arbeiten im Dachstuhl erledigt: Immer noch muß viel alter Schutt, der durch den ehemaligen Mörtelverstrich der Dachpfannen entstanden ist, ausgeräumt werden. Zudem werden jetzt die Schreinerarbeiten am Glockenstuhl durchgeführt und die Dämmung der Gewölbe von Chorraum und Turmcafe erneuert.

Bei allen Sanierungsmaßnahmen wird größte Rücksicht auf das Wohl der Fledermäuse genommen. Auf dem letzten Rundgang des den Bau begleitenden Biologen konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass die Fledermäuse das frisch renovierte Süddach bereits wieder bezogen haben. Die seltene Breitflügelfledermaus und andere Artgenossen, die sehr standorttreu sind, sollen ihr Quartier gerne behalten.

Am 31. August mußte jetzt auch noch der - schon sehr lang einigermaßen schiefe - Dachreiter mit Hilfe zweier riesiger Kräne heruntergenommen werden. Er steht jetzt auf der Südseite vor der Kirche in einem extra dafür aufgestellten Gerüst, wo er repariert wird. In ca. 6 bis 8 Wochen wird er wieder soweit sein, daß er für die nächsten 500 Jahre sicher auf dem Dach als weithin sichtbares Wahrzeichen dienen kann - dann hoffentlich endlich auch wieder mit Kirchenhahn!

Einschränkungen:

Bis die Glocken aus der Gießerei zurück sind, ist der Stundenschlag abgestellt und auch zu den Gottediensten können keine Glocken läuten.

Glockengießer bei der Arbeit (Foto: Ceglars)
Ein schwebender Dachreiter
Der Dachreiter ungewohnt zum Greifen nah
Die Holzkonstruktion des Dachreiters

Spenden:

Für viele Projekte sind wir neben Ihren Kirchensteuern auch auf Spenden angewiesen.

Bitte beachten Sie auch die aktuelle Spendenaktion "Geben Sie uns einen aufs Dach". Hier können Sie ganz konkret dabei helfen, daß die Kirche auch weiterhin ihr großes schönes Dach behält.

Die Flyer dazu liegen in der Kirche aus bzw. sind in unserem aktuellen Kirchenbrief abgedruckt und dürfen gerne kopiert werden.


Möglich sind Spenden darüber hinaus auch mit einer Überweisung auf das Spendenkonto:
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BIC: NOLADE21KIE
Kirchengemeinde St. Nicolai

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