Kirchengemeinderatswahl 2016

Die Würfel sind gefallen - beziehungsweise die Stimmen abgegeben und ausgezählt. Und damit steht das amtliche Endergebnis der Wahl fest.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die aktiv oder im Hintergrund mitgeholfen haben, daß der Wahltag so schön und reibungslos verlaufen konnte! Und ebenfalls noch einmal an die Kandidaten, die sich der Wahl und damit auch einer möglichen Nichtwahl und der damit verbundenen Enttäuschung gestellt haben.

Zum Wahlergebnis:

Die Plätze werden in der Reihenfolge der auf die einzelnen Kandidaten entfallenen Stimmen vergeben. Damit erhalten die ersten neun Kandidaten Sitz und Stimme im neuen Kirchengemeinderat. Die Wahl ging sehr knapp aus. Nur eine einzige Stimme lag zwischen dem neuten und zehnten Platz.

Damit sind für den neuen Kirchengemeinderat folgende Personen gewählt:

  1. Anke Siemsen mit 403 Stimmen
  2. Katja Kanowski mit 377 Stimmen
  3. Dr. Wiebke Franz mit 362 Stimmen
  4. Sven Lassen mit 347 Stimmen
  5. Hans-Ulrich Hedtke mit 298 Stimmen
  6. Almut Krause mit 298 Stimmen
  7. Dietrich Fröhler mit 282 Stimmen
  8. Marita Zachow mit 224 Stimmen
  9. Insa zur Loye-Kuhse mit 213 Stimmen

Die drei Pastoren der Kirchengemeinde gehören kraft Amtes zum Kirchengemeinderat.

Die Wahlbeteiligung lag bei 10%. Von 5635 wahlberechtigten Mitgliedern haben 567 Personen gewählt, davon 155 Personen mit Briefwahl. 12 Stimmzettel waren ungültig.

 

Im Folgenden finden Sie noch die Liste der Kandidaten mit jeweils einer kurzen Vorstellung und einem Foto.

Sie stehen in unserer Gemeinde zur Wahl:

Mein Name ist Gerald Eckert

Beruf: Komponist
Eine der großen Herausforderungen unserer Zeit besteht meines Erachtens darin, die Komplexität der Welt als solche anzuerkennen, sich damit auseinanderzusetzen und versuchen, sie ein Stück weit zu begreifen, zu durchdringen.
Dies schließt auch die Möglichkeit eines Scheiterns mit ein, zumindest erscheint es realistisch, auf viele Fragen keine oder nur unzureichende Antworten zu bekommen. Sich in der Kirche zu engagieren stellt für mich eine Möglichkeit dar, sich diesen Herausforderungen zu stellen und zumindest nach Antworten zu suchen. Dabei bilden für mich religiöse, kulturelle, gesellschaftliche und künstlerische Aspekte selbständige Einheiten, die sich mannigfaltig durchdringen und überlagern.


Mein Name ist Dr. Wiebke Franz

Beruf: niedergelassene Ärztin/Pathologin.
Was ist mir an meiner KG wichtig:
1. Erhalt der Gemeinde als Einheit mit Wiedererkennungswert,
2. Qualitativ hochwertige Kirchenmusik,
3. Erhalt des Kirchengebäudes,
4. Solide Finanzen.
Wofür möchte ich mich einsetzen: Ich engagiere mich gerne in organisatorischen Aufgaben zum Funktionieren der Gemeindearbeit sowie in der Kirchenmusik.

 

Mein Name ist Dietrich Fröhler

Alter: 75 Jahre
Beruf: Architekt
verheiratet, 4 Kinder
Seit 2002 im Kirchenvorstand St.Nicolai, seit 2003 Vorsitz Friedhofsverband, seit 2006 Mitglied in der Kirchenkreissynode, von 2009 – 2014 Mitglied der NE-Synode.
Ich möchte mich weiter einsetzen für die Unterhaltung und Pflege der Kirche, Kapellen, Gemeindehäuser und Friedhöfe.

 

Mein Name ist Hans-Ulrich Hedtke

Ich bin 61 Jahre alt und seit langen Jahren als Lehrer in Altenholz tätig. In Eckernförde, nicht weit von der St.-Nicolai-Kirche, bin ich aufgewachsen. Hier wurde ich auch getauft und konfirmiert.
Ich habe mich gern als Kandidat für die Wahl zum Kirchengemeinderat zur Verfügung gestellt, weil ich von der gesellschaftlichen Bedeutung der Kirche in einer Gemeinde überzeugt bin und um die vielfältigen Funktionen der Kirche, besonders in sozialen Kontexten, weiß. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Kirche möglichst alle Menschen der Gemeinde erreicht und mit Ihnen im Gespräch bleibt. Der Erhalt und die Pflege der kirchlichen Gebäude, insbesondere der St.-Nicolai-Kirche, liegen mir sehr am Herzen.

 

Mein Name ist Katja Kanowski

Ich bin Kirchenmusikdirektorin in unserer Gemeinde und arbeite hier seit 22 Jahren. Vor 20 Jahren bin ich auch als Mitarbeiterin in den Kirchengemeinderat gewählt worden. Mir hat diese Arbeit immer viel Freude gemacht, und über die Jahre habe ich viele Höhen und Tiefen in der Geschichte dieser Gemeinde miterlebt. Ich konnte als Kirchenvorsteherin aktiv mitberaten und -beschließen. St. Nicolai habe ich immer als offene und aktive Gemeinde erlebt mit einem tollen Arbeitsklima und unglaublich vielen Möglichkeiten auf dem Gebiet der Verkündigung, der Kultur und der sozialen Arbeit mit allen Generationen. Im Moment erleben wir eine Zeit der wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft. Ich würde mich freuen, auch im neuen Kirchengemeinderat an der Zukunft der Gemeinde mitzuarbeiten. Dabei geht es für mich gleichermaßen um die Gestaltungen im Hinblick auf Gebäude und Finanzen, die Erhaltung der wundervollen St.-Nicolai-Kirche und ihrer Kunstschätze für kommende Generationen wie auch die Fragen der künftigen inhaltlichen Schwerpunktsetzung der Gemeindearbeit.

 

Mein Name ist Almut Krause

Ich bin 38 Jahre alt und arbeite derzeit im Einzelhandel. Seit bereits acht Jahren bin ich Mitglied im Kirchengemeinderat Eckernförde und habe dort zunächst im Gemeindeausschuss und später im Bauausschuss mitgearbeitet. Außerdem habe ich in dieser Zeit die Internetseite unserer Kirchengemeinde betreut und bin vor kurzem noch in die Redaktion des Kirchenhahns eingestiegen.
In Zukunft möchte ich gerne mithelfen, unsere Finanzen und die Gebäude der Gemeinde, darunter allen voran die Kirche, fit für die kommenden Generationen zu machen. Zudem liegt mir, nicht nur in meiner Eigenschaft als Sängerin im St.-Nicolai-Chor, die Kirchenmusik sehr am Herzen.

 

Mein Name ist Sven Lassen

Beruf: Tischlermeister
Was mir an meiner Kirchengemeinde wichtig ist: Es ist für mich wichtig, dass es eine lebendige Gemeinde ist, die Möglichkeiten/Angebote für alle Altersklassen der Gemeindemitglieder rund um das Thema Kirche/Glaube anbietet. Das bedeutet für mich auch, dass es eine Kirchengemeinde ist, die mit der Zeit wächst und sich den Anforderungen auf vielen Ebenen stellt.
Wofür möchte ich mich einsetzen: Ich möchte mich als aktives Mitglied im Bauausschuss für die Belange der Kirchengemeinde einbringen und durch mein Fachwissen unterstützen.

 

Mein Name ist Anke Siemsen

Ich lebe seit 33 Jahren mit meiner Familie am Brookhörn, wo unsere vier Kinder aufgewachsen sind. Seit dieser Zeit sind wir in der Kirchengemeinde St. Nicolai zu Hause! Die Kindertagesstätte, das Gemeindehaus am Brookhörn und die St.-Nicolai-Kirche verbinden wir mit wichtigen und schönen Erinnerungen in unserer Familie. In den vergangenen Jahren habe ich beruflich die Segel-Nationalmannschaft in Kiel-Schilksee gemeinsam mit einem Team betreut.
Vor zehn Jahren bin ich als Mitglied in den Kirchengemeinderat aufgenommen worden und seither in den unterschiedlichsten Bereichen unserer Gemeindearbeit tätig.
Ich möchte auch zukünftig das Gemeindeleben mit gestalten und die Menschen aller Altersgruppen in unserer Kirchengemeinde erreichen. Bedingt durch Veränderungen in den Strukturen unserer Gesellschaft, wird dies eine  große Herausforderung sein, der ich mich gern stellen möchte.

 

Mein Name ist Klaus Wille

Ich bin gelernter (Außenhandels-)Bankkaufmann im Ruhestand, 74 Jahre, und gehöre, nachdem ich bereits in anderen Kirchenvorständen mitgearbeitethabe, diesem KGR seit 2008 an.
Meine Tätigkeitsschwerpunkte sind Finanzen, KGV-Friedhofswesen und KiTa-Ausschuss; diese mir „ans Herz gewachsene“ Arbeit würde ich gerne fortsetzen. Darüber hinaus möchte ich endlich einen kleinen Gesprächskreis etablieren, der an der Behandlung/Diskussion religiöser Themen und ggf. deren historischen Hintergrund Interesse und Freude hat.

 

Mein Name ist Insa zur Loye–Kuhse

Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier Kinder im Alter von 13 und 16 Jahren.
Wieso möchte im Kirchengemeinderat mitwirken? Seit meiner Jugend engagiere ich mich für andere Menschen, in kirchlichen Einrichtungen und darüber hinaus. Mit meinen umfangreichen Erfahrungen aus dem sozialen Bereich wie auch aus anderen Kirchengemeinden möchte ich einen Beitrag zu einer lebendigen Kirche in meiner neuen  Heimatgemeinde Eckernförde leisten.

 

Mein Name ist Marita (Mike) Zachow

Seit 15 Jahren bin ich ich ehrenamtlich für die Bahnhofsmission Eckernförde – zunächst als Mitarbeiterin, dann als  Vertretung der damaligen Leiterin Marlene Knaak und anschließend zehn Jahre als Teamleitung tätig. Die zehn Jahre als Teamleitung waren ereignis- und lehrreich. Der Dienst am Bahnhof hat mir sehr viel Freude bereitet, hinzu kommt, dass mir ein sehr gutes Team zur Seite stand. Im vergangenen Jahr habe ich oft daran gedacht, meine ehrenamtliche und zeitaufwendige Tätigkeit bei der Bahnhofsmission aufzugeben, habe aber nie den richtigen Zeitpunkt gefunden.
Das änderte sich nach einem sehr guten Gespräch mit Pastor Homrighausen. Ihm war bekannt, daß ich in absehbarer Zeit meine ehrenamtliche Tätigkeit als Teamleiterin bei der Bahnhofsmission beenden wollte und fragte mich, ob ich danach bereit wäre, bei der Kirchengemeinde St. Nicolai ehrenamtlich mitzuarbeiten. Ich habe über das Angebot nachgedacht und meine, dass jetzt für mich der richtige Zeitpunkt gekommen ist, dass ich in meinem Leben etwas ändere. Ich möchte mich auch weiterhin als Synodale in der Kirchenkreissynode Rendsburg-Eckernförde einbringen – dann jedoch für die ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai. Wofür ich mich außerdem noch einsetzen möchte, werde ich jetzt noch nicht endgültig beantworten können. Als Kandidatin für die Wahl in den Kirchengemeinderat St. Nicolai  in Eckernförde möchte ich mich zunächst einmal mit den Aufgaben in der Kirchengemeinde vertraut machen – sofern ich gewählt werde. Marita Zachow

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